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Nächste Veranstaltung am 25. August 10 Uhr in der Pizzeria “ La Piazza“ am Markt in Kamenz

Kamenzer Politfrühschoppen: Visionen für Sachsen

Der Kamenzer Politfrühschoppen am 25. August ist in mehrerlei Hinsicht etwas Besonderes. Zum einen wird die Sommerpause mit ihm einen Monat eher beendet als üblich. Zum Anderen findet er diesmal nicht im Stadttheater statt.  Ab 10 Uhr sprechen in den Gesellschaftsräumen der Pizzeria „La Piazza“ am Markt in Kamenz die Parteivorsitzende der Linken Katja Kipping und die Kamenzer Direktkandidatin Marion Junge zu ihren Vorstellungen über ein zukünftiges Sachsen. Gemeinsam wollen wir mit den Einwohner*innen und Gästen über aktuelle politische Themen sprechen sowie die Frage erörtern: Besser Leben in Sachsen – Wie wollen wir unsere Zukunft gestalten?
Wie beim Kamenzer Politfrühschoppen üblich, können auch die Gäste mit uns diskutieren und Fragen stellen.

 

 

23. Juni 2019 mit Jan Otto, 1. Bevollmächtigter der IG Metall in Ostsachsen

Heute war Jan Otto, 1. Bevollmächtigter der IG Metall, als Gesprächspartner beim Politfrühschoppen in Kamenz. Mit viel Elan und Engagement unterstützt er den Aufbau und die Organisation von Betriebsräten hier in der Region seit 2015.

Mittlerweile gibt es 10000 Mitglieder der IG Metall in Ostsachsen und weiter steigend. Die IG Metall ist die größte Gewerkschaft der Welt mit 2,3 Mio Mitgliedern. Sie setzen sich für gut bezahlte Arbeitsplätze für tariflich Beschäftigte ein.

Die Lausitz braucht eine aktive Struktur- und Industriepolitik, um den notwendigen Strukturwandel mit den Menschen, Gewerkschaften und Bündnispartnern zu gestalten. Gemeinsam ist es notwendig, dass die Politik stärker mit den Gewerkschaften zusammen arbeitet. Wir unterstützen mit den beiden Betriebsratsvorsitzenden von Accumotive und Linde+Wiemann GmbH sowie der SPD-Ortsvorsitzenden einen partnerschaftlichen Dialog und eine regionale Zusammenarbeit.

Marion Junge

www.igmetall-ostsachsen.de

 

Den Vortrag von Jan Otto können Sie hier noch einmal hören.

Nächste Veranstaltung am 23. Juni 2019 , um 10 Uhr im Stadttheater Kamenz

Am 23. Juni haben wir den erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostsachsen Jan Otto bei uns zu Gast.

Gemeinsam mehr erreichen

Die Geschichte der Gewerkschaften ist eine Erfolgsgeschichte, ohne die unser moderner Sozialstaat undenkbar wäre. Viele heutige Wirtschaftszweige gäbe es ohne das gute Einkommen der Arbeitenden nicht. Doch nach 1945 haben sich die Gewerkschaften in Ost und West sehr unterschiedlich entwickelt. Über die Konsequenzen und die Bedeutung der Gewerkschaftsarbeit hier in Sachsen wird Jan Otto am 23. Juni beim Kamenzer Politfrühschoppen berichten. Er ist als erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostsachsen maßgeblich an der Entwicklung der Arbeitnehmervertretung in Kamenz, insbesondere bei Accumotive, beteiligt und wird die rasante Entwicklung der vergangenen 4 Jahre in der Region aufzeigen. Die Veranstaltung beginnt 10 Uhr in den Vereinsräumen des Stadttheaters Kamenz und der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Jens Dietzmann

28. April mit Cornelia Ernst „Vom Brexit zur europäischen Republik“.

Die Abgeordnete der Linken im Europäischen Parlament war bereits zum dritten Mal bei uns zu Gast ( 20. Januar 2002 und 30. März 2014).

Heute sprach Cornelia Ernst zum Thema „Europäische Union“. Nach einleitenden Worten zum Aufbau der Europäischen Union und ihrer Institutionen ging es vor allem um Fragen zur Zukunft Europas.

Wie kann Europa demokratischer gestaltet werden und welche Rolle sollte dabei das Europäische Parlament spielen? Es ging um die weitere Entwicklung nach dem Brexit. Die meisten Abgeordneten wollen das, Angesichts des Chaos in Großbritannien, jetzt schnell beenden. Andererseits ist sie der Meinung, dass man sich Europa ohne Großbritannien schwer vorstellen kann.

Cornelia Ernst betonte noch einmal die große Bedeutung der bevorstehenden Europawahl am 26. Mai. Sie rief alle dazu auf am 26. Mai 2019 zur Wahl zu gehen und eine starke linke Fraktion im Europäischen Parlament zu wählen.

Weitere Informationen zu Cornelia Ernst finden sie  im Internet.

www.cornelia-ernst.eu

 

 

 

Den Vortrag von Cornelia Ernst können Sie hier noch einmal hören.

 

 

 

 

Nächste Veranstaltung am 28. April 2019 , um 10 Uhr im Stadttheater Kamenz

Am 28. April haben wir Cornelia Ernst bei uns zu Gast. Cornelia Ernst ist Abgeordnete der Linken im Europäischen Parlament

„Vom Brexit zur Republik“

Welch riesige Bedeutung das Thema EU hat, kann man aktuell am Brexit oder der Urheberrechtsreform beobachten. Um diese Prozesse besser zu verstehen, muss man wissen, wie die EU eigentlich funktioniert. Deswegen wird die linke Abgeordnete des Europäischen Parlaments Cornelia Ernst am 28. April um 10 Uhr beim Kamenzer Politfrühschoppen erläutern, wie die EU aufgebaut ist und zu aktuellen Themen auch in der Diskussion mit dem Publikum Stellung nehmen. Dabei wird sie auch eine Vision aufzeigen wie es mit der EU weitergehen könnte. Die Veranstaltung findet traditionsgemäß eintrittsfrei in den Vereinsräumen des Kamenzer Stadttheaters statt.

Text: Jens Dietzmann

 

31. März 2019 mit Rene Heilig „Die Hochrüstung der Unvernunft“ oder Der Kalte Krieg – Teil II“.

Rene Heilig, Redakteur des Politikresorts des Neuen Deutschland  war erneut Gast  beim Politfrühschoppen in Kamenz. Er ging unter anderem auf das Verhältnis der NATO zum US-Präsidenten ein.

Eine EU -Sicherheitspolitik wird es nicht geben. Donald Trump lehnt das NATO-Bündnis ab und übt Druck erfolgreich auf das Bündnis aus. „Wir sind vor der Schwelle eines neuen Kalten Krieges. Der letzte Kalte Krieg war wesentlich berechenbarer.“, so Rene Heilig.

Polen nimmt eine besondere Rolle in den Beziehungen zur USA ein. Polen will eine Dauerpräsenz des US-Militärs und sie sind auch bereit dafür 2 Mrd. € pro Jahr zu bezahlen. Die Aufrüstung ist  im Osten des NATO-Bereichs voll im Gang. Die USA fördern den militärischen Umbau in der Ukraine. Solange es Grenzstreitigkeiten an der ukrainischen-russischen Grenze gibt, solange kann die Ukraine nicht in die NATO aufgenommen werden.

Rene Heilig befürchtet, dass ein neues Wettrüsten im Weltraum stattfindet. Es gibt seit Jahren kein Gesprächsforum zwischen der NATO und Russland. Die meisten Staaten haben kein Interesse an Abrüstung, sondern modernisieren ihre Waffen und Raketensysteme. Die USA bauen ihre taktischen Atomwaffen aus, die anderen Länder ziehen nach. Die Spirale der atomaren Aufrüstung läuft und die Gefahr eines neuen Kalten Krieges steigt.

Die Bundeswehr ist eine gut ausgebildete und ausgerüstete Armee. Das öffentliche Bild einer maroden Armee führt zur Bereitschaft aufzurüsten und jede militärische Entwicklung politisch zu unterstützen.

Wir brauchen endlich eine starke Friedensbewegung und Regierungen, die auf Kooperation und Abrüstung setzen! Wacht auf, bevor es zu spät ist!

Autor: Marion Junge

 

 

 

Den Vortrag von Rene Heilig können sie hier noch einmal nachhören

 

 

 

 

 

Nächste Veranstaltung am 31. März 2019, um 10 Uhr im Stadttheater Kamenz

Am 31. März haben wir zum zweiten Mal ( 23. September 2007) den Redakteur der Tageszeitung „Neues Deutschland“ Rene Heilig bei uns zu Gast.

Sein Thema: Die Hochrüstung der Unvernunft“ oder „Der Kalte Krieg – Teil II“. 

Es wird um das Verhältnis der Nato und der EU zu Russland, den INF Vertrag, die Stationierung von zusätzlichen Nato Streitkräften und Raketenabwehrsystemen an den russischen Grenzen und die Very High Readiness Joint Task Force (VJTF) unter deutscher Verantwortung gehen.

Die Veranstaltung beginnt 10 Uhr. Alle interessierten Einwohner/innen sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

20. Januar 2019 Kommunalpolitik und Kommunalwahlen

Am 20. Januar haben wir mit den  Kreisräten Ralph Büchner (DIE LINKE) und Dirk Nasdala (Freie Wähler) sowie den Stadträten Jörg Stern (B 90 / Die Grünen) und der Stadträtin Marion Junge (DIE LINKE) über  Kommunalpolitik und Kommunalwahlen diskutiert.

Einig waren sich alle in der Aufforderung an die Bürgerinnen und Bürger sich mehr im Kommunalbereich zu engagieren und ihre ureigenen Interessen selbst in die Hand zu nehmen.

Dirk Nasdala sah Schwerpunkte in der direkten Demokratie. Es gibt keine unbedarften Bürger. Die Menschen sollen nicht immer zu denen da oben sehen ( die werden das schon machen).

Auch Marion Junge legte einen Schwerpunkt auf mehr Bürgerbeteiligung. Das war in Einzelfällen auch in Kamenz schon erfolgreich. Sie wünscht sich in der Stadt Kamenz die Entwicklung von Leitlinien für mehr Bürgerbeteiligung mit der Stadtverwaltung, dem Stadtrat und der Einwohnerschaft.

Für Jörg Stern standen ökologische Fragen ganz weit vorne. Wie muss sich Kamenz entwickeln um lebenswert zu bleiben? Neben den großen Themen wie Klimaschutz und Energiewende geht es dabei auch um Alltagsfragen ( Radwege, Mobilität für Ältere usw.)

Ralph Büchner betonte den großen Vorteil, wenn keine Partei die absolute Mehrheit im Parlament hat.  Dann gibt es eine ganz andere Diskussionskultur und man muss mehr Kompromisse finden. In Hoyerswerda beispielsweise ist das der Fall .

Anschließend gab es eine rege Diskussion.