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23. Juni 2019 mit Jan Otto, 1. Bevollmächtigter der IG Metall in Ostsachsen

Heute war Jan Otto, 1. Bevollmächtigter der IG Metall, als Gesprächspartner beim Politfrühschoppen in Kamenz. Mit viel Elan und Engagement unterstützt er den Aufbau und die Organisation von Betriebsräten hier in der Region seit 2015.

Mittlerweile gibt es 10000 Mitglieder der IG Metall in Ostsachsen und weiter steigend. Die IG Metall ist die größte Gewerkschaft der Welt mit 2,3 Mio Mitgliedern. Sie setzen sich für gut bezahlte Arbeitsplätze für tariflich Beschäftigte ein.

Die Lausitz braucht eine aktive Struktur- und Industriepolitik, um den notwendigen Strukturwandel mit den Menschen, Gewerkschaften und Bündnispartnern zu gestalten. Gemeinsam ist es notwendig, dass die Politik stärker mit den Gewerkschaften zusammen arbeitet. Wir unterstützen mit den beiden Betriebsratsvorsitzenden von Accumotive und Linde+Wiemann GmbH sowie der SPD-Ortsvorsitzenden einen partnerschaftlichen Dialog und eine regionale Zusammenarbeit.

Marion Junge

www.igmetall-ostsachsen.de

 

Den Vortrag von Jan Otto können Sie hier noch einmal hören.

Nächste Veranstaltung am 23. Juni 2019 , um 10 Uhr im Stadttheater Kamenz

Am 23. Juni haben wir den erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostsachsen Jan Otto bei uns zu Gast.

Gemeinsam mehr erreichen

Die Geschichte der Gewerkschaften ist eine Erfolgsgeschichte, ohne die unser moderner Sozialstaat undenkbar wäre. Viele heutige Wirtschaftszweige gäbe es ohne das gute Einkommen der Arbeitenden nicht. Doch nach 1945 haben sich die Gewerkschaften in Ost und West sehr unterschiedlich entwickelt. Über die Konsequenzen und die Bedeutung der Gewerkschaftsarbeit hier in Sachsen wird Jan Otto am 23. Juni beim Kamenzer Politfrühschoppen berichten. Er ist als erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostsachsen maßgeblich an der Entwicklung der Arbeitnehmervertretung in Kamenz, insbesondere bei Accumotive, beteiligt und wird die rasante Entwicklung der vergangenen 4 Jahre in der Region aufzeigen. Die Veranstaltung beginnt 10 Uhr in den Vereinsräumen des Stadttheaters Kamenz und der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Jens Dietzmann

20. Januar 2019 Kommunalpolitik und Kommunalwahlen

Am 20. Januar haben wir mit den  Kreisräten Ralph Büchner (DIE LINKE) und Dirk Nasdala (Freie Wähler) sowie den Stadträten Jörg Stern (B 90 / Die Grünen) und der Stadträtin Marion Junge (DIE LINKE) über  Kommunalpolitik und Kommunalwahlen diskutiert.

Einig waren sich alle in der Aufforderung an die Bürgerinnen und Bürger sich mehr im Kommunalbereich zu engagieren und ihre ureigenen Interessen selbst in die Hand zu nehmen.

Dirk Nasdala sah Schwerpunkte in der direkten Demokratie. Es gibt keine unbedarften Bürger. Die Menschen sollen nicht immer zu denen da oben sehen ( die werden das schon machen).

Auch Marion Junge legte einen Schwerpunkt auf mehr Bürgerbeteiligung. Das war in Einzelfällen auch in Kamenz schon erfolgreich. Sie wünscht sich in der Stadt Kamenz die Entwicklung von Leitlinien für mehr Bürgerbeteiligung mit der Stadtverwaltung, dem Stadtrat und der Einwohnerschaft.

Für Jörg Stern standen ökologische Fragen ganz weit vorne. Wie muss sich Kamenz entwickeln um lebenswert zu bleiben? Neben den großen Themen wie Klimaschutz und Energiewende geht es dabei auch um Alltagsfragen ( Radwege, Mobilität für Ältere usw.)

Ralph Büchner betonte den großen Vorteil, wenn keine Partei die absolute Mehrheit im Parlament hat.  Dann gibt es eine ganz andere Diskussionskultur und man muss mehr Kompromisse finden. In Hoyerswerda beispielsweise ist das der Fall .

Anschließend gab es eine rege Diskussion.

 

Nächste Veranstaltung am 25. November 2018, um 10 Uhr im Stadttheater Kamenz

Am 25. November haben wir Jörg Eichler vom sächsischen Flüchtlingsrat bei uns zu Gast.

Seit 2015 ist das Dauerthema Flucht und Migration in aller Munde. Das Phänomen ist aber so alt wie die Menschheit. Von daher hat jeder heute lebende Mensch einen Migrationshintergrund. In Sachsen hat der Sächsische Flüchtlingsrat seit Jahren alle Hände voll zu tun. Aus seiner Tätigkeit im Flüchtlingsrat wird  Jörg Eichler im Kamenzer Stadttheater beim Kamenzer Politfrühschoppen berichten. Es wird  auch um das Thema des Spurwechsels gehen, also den Übergang aus dem Asylrecht in ein anderes Rechtskonstrukt. Die Veranstaltung beginnt 10 Uhr und ist wie immer kostenfrei.

28. Oktober 2018 MdL Lutz Richter

Israel – Eine politische Reise

Am 28 Oktober hatten wir den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Fraktion DIE LINKE im sächsischen Landtag bei uns zu Gast.

Lutz Richter besuchte  mit dem Europaausschuss des Sächsischen Landtages Israel und Palästina. Von dieser Reise, mit vielen denkwürdigen aber auch merkwürdigen Ereignissen, hat er mit sehr vielen Bildern berichtet. Von Gesprächen mit israelischen Politikern und Alltagsbegegnungen mit Israelis und Palästinensern, vom jahrzehntelangen Nahostkonflikt sowie dem Versuch der Menschen in Israel und Palästina ein irgendwie normales Leben zu führen mit Mauern und vielen Bewaffneten auf den Straßen.

Eine Tonaufnahme könne wir dieses mal leider nicht zur Verfügung stellen.

 

 

28. September 2018 Michael Brade

Gläserne Wände – Wie Konfessionsfreie in Deutschland benachteiligt werden.

Michael Brade ist Vorsitzender des Humanistischen Verbandes Dresden ( http://www.hvd-dresden.org ). In seinem Vortrag stellte er den Humanistischen Verband vor und gab zahlreiche Beispiele für die Arbeit des Verbandes. Konfessionsfreie Menschen organisieren sich in ganz Deutschland in Humanistischen Verbänden um gegen die Benachteiligung konfessionsfreier Menschen in Deutschland vorzugehen. Auch dafür führte er zahlreiche Beispiele an. Unter der Adresse www.diesseits.de erscheint vierteljährlich das Humanistische Magazin.

Den Vortrag von Michael Brade können sie hier noch einmal hören.

 

 

 

 

Nächste Veranstaltung am 25. Februar 2018, um 10 Uhr, im Stadttheater Kamenz

Am 25. Februar haben wir Ellen Schernikau  bei uns zu Gast.

Sie liest aus dem Buch ihres Sohnes Ronald M. Schernkau “ Irene Binz. Befragung“

Einen ungewöhnlichen Lebensweg hat die Schriftstellerin Ellen Schernikau hinter sich. Im Kofferraum eines Autos, quasi als Diplomatengepäck, verließ sie 1966 die DDR, um mit ihrer großen Liebe zusammenzuleben. Die überzeugte Kommunistin musste dann feststellen, dass diese sich mittlerweile zum Nazi entwickelt hatte. Später kehrte sie wieder in die DDR zurück. Aus ihrem bewegten Leben erzählt ihr Werk „Ausreise West, Rückreise Ost“, dass sie am 25. Februar im Stadttheater beim Kamenzer Politfrühschoppen der LINKEN vorstellt. Die Veranstaltung beginnt 10 Uhr. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www.politfruehschoppen.de.

28. Januar 2018 Cornelia Falken Bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag

Gute Bildung für alle – Sachsen braucht eine Bildungsoffensive!

 

Bildung ist der Schlüssel zur Zukunft eines Landes. Dies wird in Sonntagsreden immer wieder betont. Allerdings lässt die gegenwärtige Situation in Sachsen nicht zwingend darauf schließen, dass sich diese Einsicht in der Landesregierung in den letzten Jahren durchgesetzt hat. Schulsterben auf dem Land, Lehrermangel und Ausfallstunden prägen das Bild der sächsischen Schullandschaft in einem inakzeptablen Maß. Seit über einem Jahrzehnt weist die Linke in der Opposition auf die Lage hin, stellt Anträge, Anfragen und erstellt Gesetzesentwürfe.

Die bildungspolitische Sprecherin der Linken im Sächsischen Landtag Cornelia Falken ist seit über 10 Jahren in Bildungsfragen im Freistaat Sachsen unterwegs. Am 28. Januar war sie beim 217. Kamenzer Politfrühschoppen zu Gast und stellte ihre Ansätze linker Bildungspolitik vor. Als Lehrerin, Gewerkschaftlerin und Mitglied im Lehrerpersonalrat Leipzigs ist sie nicht nur Fachpolitikerin, sondern zweifellos auch Fachfrau. Dem interessierten Publikum stellte sie wichtige aktuelle Schwerpunkte linker Bildungspolitik in Sachsen vor.

Zusammen mit dem Verein „Gemeinsam länger lernen in Sachsen“ e.V. strengt die Linke eine Volksabstimmung an, die es Schulen in Zukunft ermöglichen soll, sich für ein gemeinsames Lernen bis zur 8. Klasse zu entscheiden. Da die CDU im Land die Hürden für ein solches Verfahren sehr hoch gelegt hat, ist das eine Kraftanstrengung, die nur im breiten Bündnis zu schultern ist.

Cornelia Falken sprach sich auch für einen Ausbau der Lehrerausbildung aus. Schon jetzt kann sie kaum die altersbedingten Verluste in der Lehrerschaft ausgleichen. Durch die Sparzwänge an den Universitäten gibt es zu wenige Studienplätze. Hier muss das Land mehr Mittel zur Verfügung stellen. Mit einem hohen Numerus clausus und einer Abbrecherquote von ca. 40% wird bei der gegenwärtigen Lage keine Verbesserung erzielt. Die Anzahl der ausscheidenden Lehrer in den nächsten Jahren wird damit nicht ansatzweise kompensiert, geschweige denn die dringend notwendige Verbesserung erzielt.

Das aktuell größte Problem, der Lehrermangel, war dann auch ein zentrales Thema, das die Bildungspolitikerin in vielen Facetten beleuchtete. Beispielsweise stellte sie klar, dass die Quereinsteiger nicht die Lösung sein können. Sie würden oft ins kalte Wasser geworfen und erhalten nicht die notwendige Unterstützung und Ausbildung. Dem entsprechend steigen auch viele wieder aus.

Der Idee der Verbeamtung zog sie gleich an mehreren Stellen die Zähne: Von den derzeit ca. 32.000 Lehrern in Sachsen kämen aktuell nur etwa 4.000 überhaupt für eine Verbeamtung in Frage. Das hängt mit Altersgrenzen, schulartfremdem Einsatz und dem Unwillen der Staatsregierung zusammen, Lehrer*innen mit DDR-Ausbildung in ein Beamtenverhältnis zu übernehmen. Letztere sind es übrigens, die in den letzten Jahren weitestgehend unter hoher persönlicher Belastung das Schulsystem in Sachsen stützten, das die Landesregierung in eine solche Situation brachte.

Auch dem Argument, dass man Beamten ja vorschreiben könne, wo sie ihren Dienst tun sollen, also beispielsweise als Lehrer auf dem Land, stellte Cornelia Falken etwas entgegen. Das ginge nämlich nur ein einziges Mal in deren Dienstleben. Zudem lehnt sich die Beamtenbesoldung an den öffentlichen Dienst an. Als Beamter in Bayers verdient man dann immer noch mehr als der sächsische Beamte in gleicher Position. So wird man keine Lehrer für Sachsen gewinnen.

Nur eine deutliche Aufwertung des Berufes, auch in finanzieller Hinsicht, kann Sachsen am Ende die Lehrer sichern, die es braucht. Ohne diese sind die Zukunftsaufgaben des Bildungssystems nicht zu meistern. Integration und Inklusion brauchen Lehrkräfte, die diese auch wirklich schultern können. Der Umbau zu einem modernen Schulsystem ist in Sachsen aber mit der sächsischen CDU nicht machbar! Diese hat schon das Bestehende in Existenznot gebracht. Die Probleme hat DIE LINKE seit über 10 Jahren im Sächsischen Landtag thematisiert und Lösungsvorschläge eingebracht. Danke, liebe Conny, für dein unermüdliches Engagement für „Gute Bildung für alle“!

Autor: Jens Dietzmann

 

Den Vortrag von Cornelia Falken ( ca. 42 Minuten) können sie hier noch einmal hören.

 

 

 

Nächste Veranstaltung am 28. Januar 2018, um 10 Uhr, im Stadttheater Kamenz

 

Am 28. Januar haben wir Cornelia Falken, die Bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, zu Gast

Ihr Thema „Zukunft Bildung in Sachsen“  

 

Sachsen braucht eine Bildungsoffensive. Gute Bildung beginnt schon in der Kita. In den ersten Lebensjahren wird der Grundstein für erfolgreiches Lernen gelegt. Gute Schule ist darauf bedacht, alle Kinder und Jugendlichen mitzunehmen und bestmöglichen Bildungsabschluss zu erreichen. Wir fordern deshalb längeres gemeinsames Lernen und eine andere Schul- und Lernkultur in Sachsen.

Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 10 Uhr im Stadttheater Kamenz, Pulsnitzer Str. 11. Wir laden dazu herzlich ein.