28. Oktober 2018 MdL Lutz Richter

Israel – Eine politische Reise

Am 28 Oktober hatten wir den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Fraktion DIE LINKE im sächsischen Landtag bei uns zu Gast.

Lutz Richter besuchte  mit dem Europaausschuss des Sächsischen Landtages Israel und Palästina. Von dieser Reise, mit vielen denkwürdigen aber auch merkwürdigen Ereignissen, hat er mit sehr vielen Bildern berichtet. Von Gesprächen mit israelischen Politikern und Alltagsbegegnungen mit Israelis und Palästinensern, vom jahrzehntelangen Nahostkonflikt sowie dem Versuch der Menschen in Israel und Palästina ein irgendwie normales Leben zu führen mit Mauern und vielen Bewaffneten auf den Straßen.

Eine Tonaufnahme könne wir dieses mal leider nicht zur Verfügung stellen.

 

 

Nächste Veranstaltung am 28. Oktober 2018, um 10 Uhr im Stadttheater Kamenz

Am 28. Oktober haben wir den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Fraktion DIE LINKE im sächsischen Landtag bei uns zu Gast.

Sein Thema: Israel – eine politische Reise

Er wird  im Kamenzer Stadttheater von den Eindrücken seiner Reise in ein tief gespaltenes und sehr widersprüchliches Land berichten. Als jemand, der beide Seiten der Grenze zu den palästinensischen Gebieten gesehen hat, weiß er Kurioses, aber auch nachdenklich Machendendes zu berichten. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist wie immer frei.

Denkt bitte an die Umstellung der Uhren auf die Winterzeit am 28. Oktober.

28. September 2018 Michael Brade

Gläserne Wände – Wie Konfessionsfreie in Deutschland benachteiligt werden.

Michael Brade ist Vorsitzender des Humanistischen Verbandes Dresden ( http://www.hvd-dresden.org ). In seinem Vortrag stellte er den Humanistischen Verband vor und gab zahlreiche Beispiele für die Arbeit des Verbandes. Konfessionsfreie Menschen organisieren sich in ganz Deutschland in Humanistischen Verbänden um gegen die Benachteiligung konfessionsfreier Menschen in Deutschland vorzugehen. Auch dafür führte er zahlreiche Beispiele an. Unter der Adresse www.diesseits.de erscheint vierteljährlich das Humanistische Magazin.

Den Vortrag von Michael Brade können sie hier noch einmal hören.

 

 

 

 

Nächste Veranstaltung am 30. September 2018, um 10 Uhr im Stadttheater Kamenz

Am 30. September haben wir den Vorsitzenden des Humanistischen Verbandes e.V. in Dresden, Michael Brade zu Gast.

Sein Thema: Gläserne Wände – Wie Konfessionsfreie in Deutschland benachteiligt werden.

Knapp ein Drittel der Bevölkerung gehört keiner Konfession an. Die große Mehrheit davon ist nicht religiös. In Großstädten ist ihr Anteil regelmäßig erheblich höher, die Hälfte der Bevölkerung oder mehr ist dort konfessionsfrei. Doch wer nicht Mitglied in einer Kirche oder anderen traditionellen religiösen Glaubensgemeinschaft ist, hat oftmals die schlechteren Karten: auf dem Arbeitsmarkt, im Bildungssystem, in der Politik, in den Medien und in der öffentlichen Wahrnehmung. Darüber spricht der Vorsitzende des Humanistischen Verbandes e.V. in Dresden, Herr Michael Brade. Der Autor und Humanistischer Zeremoniar spricht über die Benachteiligung konfessionsloser Menschen in dieser Gesellschaft.

27. Mai 2018 Prof. Dr. Karl Döring

Russland gestern und heute

Am 27. Mai 2018 hatten wir bereits zum zweiten Mal Prof. Dr. Karl Döring bei uns zu Gast.  Prof. Döring liegt besonders das Thema „Russland“ am Herzen. Er ist tief beunruhigt über die gegenwärtig sich verschlechternden Beziehungen Westeuropas zu Russland. Er hat in seiner Jugend in Russland Eisenhüttenkunde studiert und ist seitdem beruflich und privat eng mit Russland verbunden. Prof. Döring war Generaldirektor des VEB Bandstahlkombinates und nach 1990 Vorstandsvorsitzender der EKO Stahl AG Eisenhüttenstadt.

In seinem Vortrag brachte er seine tiefe Besorgnis über die sich rapide verschlechternden Beziehungen Westeuropas zu Russland zum Ausdruck, die bis an den Rand der militärischen Konfrontation gehen.
Prof. Döring spannte den Bogen von den letzten Jahren der Sowjetunion bis zu den Jahren nach Gorbatschow und der Zeit unter Jelzin. Ausführlich ging er auf die aktuelle und durchaus widersprüchliche Situation im heutigen Russland ein.

 

 

Den Vortrag von Prof. Döring können sie hier noch einmal hören

 

Autor: Hanne

Nächste Veranstaltung am 27. Mai 2018 , um 10 Uhr im Stadttheater Kamenz.

Am 27. Mai haben wir Prof. Dr. Karl Döring zu Gast

Sein Thema: Russland gestern und heute

Professor Döring ist zum zweiten Mal bei uns zu Gast. Am 26. März 2017 las er aus seinem Buch „Der Stahlleuchtturm in Eisenhüttenstadt“.

Er studierte von 1955 bis 1962 Eisenhüttenkunde in Moskau und ist seitdem beruflich und privat mit Russland eng verbunden. Professor Döring wird sich nach einem kurzen Rückblick auf die letzten Jahre der Sowjetunion vor allem auf die Jahre nach Gorbatschow und die aktuelle, durchaus auch widersprüchliche Entwicklung Russlands konzentrieren.

Heute wird, nach einer kurzen Phase der Entspannung, von westlichen Politikern und den Medien wieder kräftig am Feindbild Russland und dem superbösen Putin gearbeitet. Man hat den Eindruck, das die Russen im Augenblick an allem schuld sind. Die Spannungen zwischen „dem Westen“ und Russland nehmen seit Jahren wieder zu. Auch auf militärischem Gebiet wird mit allen Säbeln gerasselt, die man finden kann. Auch den Atomaren.

Sachliche und fundierte Informationen über die Entwicklung und die Interessen Russlands wird uns Professor Döring am 27. Mai vortragen.

Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr in den Vereinsräumen des Kamenzer Stadttheaters. Alle am Thema Interessierten sind herzlich eingeladen mit uns zu diskutieren. Der Eintritt ist frei.

 

29. April 2018 Dr. Volker Külow

Noch immer ein Sprengsatz – Eine Hommage an Karl Marx zu seinem 200. Geburtstag

Am 29. April 2018 hatten wir zum zweiten mal  Dr. Volker Külow zu Gast bei unserem politischen Frühschoppen. Am 26. Juni 2016 diskutierte er mit uns über eine kritische Neuausgabe von Lenins Schrift  „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“

Dieses Mal führte der 200. Geburtstag von Karl Marx Dr. Volker Külow zu uns nach Kamenz. Mit einem sehr engagierten Vortrag brachte er uns den großen deutschen Ökonomen und Philosophen näher. Er stellte verschiedene Biografien vor und berichtete über den Stand der großen Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA).
Der erste Versuch die MEGA in der Sowjetunion herauszugeben, wurde von Stalin 1935 beendet. Viele mitwirkende Wissenschaftler wurden später hingerichtet. Von dieser Ausgabe sind insgesamt 14 Bände erschienen.
Seit 1960 wurde in der Sowjetunion und der DDR an der zweiten Ausgabe der MEGA gearbeitet.
Bis 1992 erschienen im Dietz Verlag 40 Bände. Seit 1990 wird die MEGA von der internationalen Marx-Engels-Stiftung IMES in Amsterdam herausgegeben ( Quelle Wikipedia)
Von den geplanten 114 Bände sind bisher 62 erschienen. An ihnen arbeiten Wissenschaftler aus aller Welt. Weiter Informationen zur Geschichte und Entwicklung der MEGA können sie hier nachlesen (http://mega.bbaw.de/projektbeschreibung).

Autor: Hanne

 

Den Vortrag von Dr. Volker Külow ( ca. 50 Minuten) können sie hier noch einmal anhören.

 

 

Nächste Veranstaltung am 29. April 2018, um 10 Uhr, Stadttheater Kamenz

Noch immer ein Sprengsatz – Eine Hommage an Karl Marx zu seinem 200. Geburtstag

So viel Marx wie heute gab es noch nie.

Spätestens seit der Finanzkrise ab 2007 verbreitet der globalisierte Kapitalismus der Gegenwart Angst und Schrecken. Und noch immer liefert der bärtige Meisterdenker aus Trier die besten Erklärungen für jene gesellschaftlichen Mechanismen, die auch im 21. Jahrhundert zu einem großen Teil unser Schicksal bestimmen.
Dazu zählt im Zeitalter von Artensterben und Klimawandel auch das angespannte, vom Profitstreben geprägte Verhältnis zwischen Mensch und Natur, das immer mehr zur Zerstörung der letzteren führt. Aber auch andere Teile des Marx’schen Werkes erleben eine wahre Renaissance.
Es ist kein Zufall, dass im Vorfeld des 200. Marx-Geburtstages am 5. Mai 2018 eine Vielzahl neuer Literatur über ihn erschienen ist. Darüber hinaus kommen wir mit jedem neuen Band der Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) dem großen theoretischen Erbe ein Stück näher. Es lohnt sich also, wieder etwas genauer auf dieses Riesenwerk zu schauen, das weniger ein Steinbruch – sondern richtig gelesen – immer noch ein Sprengsatz ist. 

Vortrag und Diskussion mit Dr. Volker Külow findet am Sonntag, den 29. April 2018, von 10-12 Uhr, in den Vereinsräumen des Stadttheaters Kamenz, Pulsnitzer Str. 11 statt. Wir laden herzlich zum Kamenzer Politfrühschoppen ein.

25. März 2018 Sören Pellmann

Wo der rote Bär steppt

Sören Pellmann ist Mitglied des Deutschen Bundestages – Fraktion DIE LINKE.

 

Eine kleine politische Sensation hat am 25. März ihren Weg nach Kamenz gefunden. Der frisch gebackene Bundestagsabgeordnete Sören Pellmann, der in der Woche zuvor seine erste Rede im Bundestag gehalten hatte, war zu Gast beim Kamenzer Politfrühschoppen. Er war der erste Linke, der in Sachsen ein Direktmandat errang. Den Zuhörern erzählte er von der langfristigen Planung seines Wahlkampfes, den ersten Gesprächen in der Gartenlaube im Januar bis hin zu dem Wahlabend, der für ihn ein wahres Wechselbad der Gefühle war. Er erzählte von seinem Unterstützerkreis, seinem Maskottchen, dem roten Bären, und den vielen Vor-Ort-Terminen, bei denen er mit den Leipzigern in Kontakt kam. Das alles bewältigte der Lehrer noch neben seiner Arbeit. Er berichtete auch von der eher bescheidenen Unterstützung der Landespartei für seine Direktkandidatur, weil deren Fokus auf den Zweitstimmen lag. Eine wesentliche Rolle spielte auch, dass die Grünen und die Jusos in seinem Wahlkreis sich entschlossen, ihn für die Erststimme zu empfehlen. Am Wahlabend dann schilderte unser Gast nun eine Situation, die sich emotional wie die Wetterlage mehrerer Aprilmonate komprimiert auf wenige Stunden darstellte. Unerwartete Gewinne und Verluste in vielen Wahlbezirken, an deren Ende sein Vorsprung ca. 1.200 Stimmen betrug, hielten ihn bis 1 Uhr auf Trab. Danach übernahmen Presse und Landesvorstand diese Aufgabe, ehe er gegen halb drei Uhr schlafen ging. Denn am nächsten Morgen wollte er ja auch wieder vor seiner Klasse stehen.

Selbiges musste er auch dem Fraktionsvorsitzenden mitteilen, der ihn an einem der folgenden Tage um 10 Uhr nach Berlin einlud, worauf die Sitzung auf den Nachmittag verschoben wurde. Er beschrieb u.a. die aktuellen Auseinandersetzungen in der Fraktion und beantwortete viele Fragen der Zuhörer. Sören Pellmann ist behindertenpolitischer Sprecher der linken Bundestagsfraktion. Er arbeitet im Schul-, Sport- und Petitionsausschuss mit. Im Resümee muss man sagen, dass der Bundestag in ihm ein kompetentes und engagiertes Mitglied gefunden hat, das auch sicher wieder einmal seinen Weg nach Kamenz finden wird.

Autor: Jens Dietzmann

 

Den Vortrag von Sören Pellmann ( ca. 50 Minuten) können sie hier noch einmal nachhören

Nächste Veranstaltung am 25. März 2018, um 10 Uhr, im Stadttheater Kamenz

Der rote Bär in Berlin

Am 25. März 2018 begrüßen wir den linken Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann aus Leipzig

Es war eine Sensation, die am 24. September 2017 überregional für Schlagzeilen sorgte. Bei den Bundestagwahlen gewinnt Sören Pellmann bundesweit das einzige Direktmandat für DIE LINKE jenseits von Berlin. Damit setzt Leipzig ein rotes Stoppsignal gegen den gesellschaftlichen Rechtsdrall in Sachsen. Über die Gründe dieses Erfolges ist im Nachgang viel gerätselt worden. Gern berichtet der Förderschullehrer über seinen fulminanten Wahlkampf mit seinem Maskottchen „roter Bär“ im letzten Jahr. Wichtiger als die Rückschau ist für Sören Pellmann aber der Blick nach vorn. Die Linkspartei steht vor enormen Herausforderungen, denen sich auch der frisch gebackene Bundestagsabgeordnete stellen muss. Über die ersten Monate in Berlin und seine neuen Aufgaben im Politikbetrieb der Hauptstadt möchte er mit uns gern ins Gespräch kommen.