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31. März 2019 mit Rene Heilig „Die Hochrüstung der Unvernunft“ oder Der Kalte Krieg – Teil II“.

Rene Heilig, Redakteur des Politikresorts des Neuen Deutschland  war erneut Gast  beim Politfrühschoppen in Kamenz. Er ging unter anderem auf das Verhältnis der NATO zum US-Präsidenten ein.

Eine EU -Sicherheitspolitik wird es nicht geben. Donald Trump lehnt das NATO-Bündnis ab und übt Druck erfolgreich auf das Bündnis aus. „Wir sind vor der Schwelle eines neuen Kalten Krieges. Der letzte Kalte Krieg war wesentlich berechenbarer.“, so Rene Heilig.

Polen nimmt eine besondere Rolle in den Beziehungen zur USA ein. Polen will eine Dauerpräsenz des US-Militärs und sie sind auch bereit dafür 2 Mrd. € pro Jahr zu bezahlen. Die Aufrüstung ist  im Osten des NATO-Bereichs voll im Gang. Die USA fördern den militärischen Umbau in der Ukraine. Solange es Grenzstreitigkeiten an der ukrainischen-russischen Grenze gibt, solange kann die Ukraine nicht in die NATO aufgenommen werden.

Rene Heilig befürchtet, dass ein neues Wettrüsten im Weltraum stattfindet. Es gibt seit Jahren kein Gesprächsforum zwischen der NATO und Russland. Die meisten Staaten haben kein Interesse an Abrüstung, sondern modernisieren ihre Waffen und Raketensysteme. Die USA bauen ihre taktischen Atomwaffen aus, die anderen Länder ziehen nach. Die Spirale der atomaren Aufrüstung läuft und die Gefahr eines neuen Kalten Krieges steigt.

Die Bundeswehr ist eine gut ausgebildete und ausgerüstete Armee. Das öffentliche Bild einer maroden Armee führt zur Bereitschaft aufzurüsten und jede militärische Entwicklung politisch zu unterstützen.

Wir brauchen endlich eine starke Friedensbewegung und Regierungen, die auf Kooperation und Abrüstung setzen! Wacht auf, bevor es zu spät ist!

Autor: Marion Junge

 

 

 

Den Vortrag von Rene Heilig können sie hier noch einmal nachhören

 

 

 

 

 

Nächste Veranstaltung am 26. Juni, 10 Uhr, in den Vereinsräumen des Kamenzer Stadttheaters

Zu Gast haben wir Volker Külow

Lenin   “ Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“

Vor 100 Jahren, in Europa tobte der 1. Weltkrieg, erschien Lenins Schrift “ Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“

Jetzt haben Wladislaw Hedeler und Volker Külow eine kritische und kommentierte Neuausgabe dieser Schrift ( velag 8.mai) herausgebracht.
Volker Külow wird die kritische Neuausgabe vorstellen und anschließend mit uns diskutieren.

  • Was bringt eine kritische Neuausgabe von Lenins Schrift ?
  • Gedanken zur Imperialismusdiskussion in der 2. Internationale am Vorabend des
    1. Weltkrieges.
  • Die Linke und der heutige Imperialismus.

Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr in den Vereinsräumen des Kamenzer Stadttheaters. Alle am Thema Interessierten sind herzlich eingeladen mit uns zu diskutieren. Der Eintritt ist frei.